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Über mich

Ich schreibe das,
was mir selbst gefehlt hat.

Ich bin André. Mein Weg zum Heilpraktiker war kein Wochenendkurs – vier Abende die Woche, je vier Unterrichtsstunden. Und wenn der Unterricht vorbei war, fing das eigentliche Lernen erst an: wiederholen, nacharbeiten, verstehen. Im Oktober 2026 gehe ich in meine Heilpraktiker-Überprüfung. Dieselbe, die du auch vor dir hast.

André, der Gründer der Community

Mein Weg hierher

Ich habe den Unterricht ernst genommen: zugehört, mitgeschrieben, nachgearbeitet. Und trotzdem gemerkt, dass zwischen „ich habe es gehört“ und „ich kann es in der Prüfung abrufen“ eine ziemlich große Lücke liegt.

Also habe ich den Stoff so lange selbst aufbereitet, bis er wirklich gesessen hat.

Erst nur für mich. Dann haben die ersten aus meiner Klasse mitgelernt – und wollten mehr davon. Daraus ist die Community geworden: ein Ort, an dem das ganze Material liegt und an dem man fragen kann, ohne sich dumm vorzukommen. Alles, was ich neu schreibe, landet dort. Und es wächst weiter – auch nach meiner eigenen Prüfung.

Warum ausgerechnet Gesundheit

Weil es bei uns zu Hause anfing. Meine Frau bekam mit Anfang dreißig Rheuma – berufsunfähig, starke Medikamente, kein Ausweg in Sicht. Ich selbst hatte jahrelang eine chronische Nesselsucht, die niemand in den Griff bekam.

Was uns gefehlt hat, war nicht die Medizin. Es war jemand, der sich hinsetzt und erklärt, was da eigentlich im Körper passiert. Also haben wir angefangen, es selbst zu verstehen. Das hat nicht alles gelöst – aber es hat uns aus der Ohnmacht geholt: Wir konnten wieder mitreden, nachfragen und mitentscheiden, statt nur abzuwarten.

Aus dieser Erfahrung kam der Wunsch, es richtig zu lernen – und daraus der Entschluss, Heilpraktiker zu werden. Verstehen, statt sich abfinden. Das ist der Kern von allem, wie ich die Heilpraktiker Wissen Community aufgebaut habe.

Eine Sache habe ich mir dabei über die ganze Zeit selbst antrainiert: Ich erkläre mir jedes neue Thema so lange, bis auch ein Zwölfjähriger mitkäme. Nicht, um den Stoff kleiner zu machen – sondern weil ich erst dann sicher bin, dass ich ihn selbst begriffen habe. Und weil später in meiner eigenen Praxis Menschen sitzen werden, die wissen wollen, was mit ihnen los ist. Denen hilft kein Fachchinesisch und kein Amtsdeutsch.

Es gibt genug Leute, die sich möglichst gewählt ausdrücken – und am Ende hat keiner verstanden, was sie eigentlich gesagt haben. Das bringt niemandem etwas. Einfach erklärt heißt ja nicht oberflächlich. Es heißt nur: Der andere kommt mit.

Wie ich schreibe

Wenn ein Kind den Inhalt nicht versteht, ist er schlecht geschrieben – nicht der Leser zu dumm.

Danach richte ich alles aus. Fachbegriffe kommen trotzdem vor, schließlich stehen sie so auch in der Prüfung – aber sie werden erklärt, sobald sie das erste Mal auftauchen. Und bei jeder Prüfungsfrage steht nicht nur, welche Antwort richtig ist, sondern warum – und warum die anderen vier so verlockend klingen und trotzdem falsch sind.

Ganz offen gesagt: Ich bin kein Prüfer und keine Schule. Alles entsteht nach bestem Wissen und wird gegengeprüft – trotzdem ersetzt es weder deinen Unterricht noch ein Lehrbuch, und schon gar keine ärztliche Beratung. Es soll dir helfen, den Stoff zu verstehen und sicher in die Prüfung zu gehen.

Und wenn ich nicht schreibe

Dann sitze ich sehr wahrscheinlich vor einem Espresso. Kaffee ist bei mir keine Gewohnheit, sondern eine echte kleine Zeremonie – die Bohnen, das Mahlen, das Warten, bis die Crema stimmt. Ich nehme mir die Zeit dafür, ganz bewusst, mitten am Tag.

Und ehrlich gesagt kommen die besten Ideen für Eselsbrücken sowieso genau dort: in der Sonne, mit einer Tasse in der Hand und dem Kopf erstmal komplett frei.

André mit Sonnenbrille an einem sonnigen Cafétisch, vor ihm zwei Cappuccini – er zeigt auf eine der Tassen

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