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Heilpraktiker-Prüfungsfragen als PDF: 20 echte Fragen mit Lösung zum Ausdrucken

6 Minuten LesezeitStand: September 2026Von André, Heilpraktiker Wissen Community

Eine Seite aus einem Prüfungsbogen im Stil der schriftlichen Heilpraktikerprüfung
So sieht ein Bogen in der Community aus. Das PDF unten ist im selben Stil gesetzt, mit Kästchen zum Ankreuzen.

Hier ist ein Prüfungsbogen zum Ausdrucken: 20 echte Fragen aus den schriftlichen Prüfungen zwischen 2016 und 2026, quer durch alle Gebiete, mit Kästchen zum Ankreuzen und den Lösungen samt Erklärung auf den letzten Seiten. Kostenlos, ohne Anmeldung, kein Newsletter. Warum Papier? Weil die Prüfung auf Papier stattfindet, und weil sich ein Bogen anders anfühlt als ein Bildschirm: kein Klick, keine sofortige Auflösung, keine Ablenkung. Wer einmal 20 Fragen am Stück auf Papier gemacht hat, weiß, wie sich der Vormittag im Oktober anfühlen wird.

⤓20 Prüfungsfragen mit Lösung (PDF, 10 Seiten, zum Ausdrucken)

Was drin ist

Fragen20, aus den Prüfungen März 2016 bis März 2026
GebieteRecht, Infektionen, Psyche, Herz, Verdauung, Niere, Atmung, Blut, Schwangerschaft, Notfälle, Haut, Hormone
FragetypenEinfachauswahl und Aussagenkombinationen („nur 1, 3 und 4 sind richtig“), wie in der Prüfung
Lösungenauf den letzten Seiten, jede mit Erklärung, warum die richtige Antwort richtig ist und die vier anderen falsch
Bestehensgrenzein der echten Prüfung 45 von 60. Auf diesem Bogen entspricht das 15 von 20

So übst du damit richtig

Ein Bogen bringt nur etwas, wenn du ihn wie eine Prüfung behandelst. Fünf Regeln:

  1. Ausdrucken, nicht am Bildschirm ausfüllen. Stift, Tisch, Ruhe. Die 20 Fragen dauern in der Prüfung 40 Minuten, also stell dir einen Wecker auf 40 Minuten.
  2. Alle 20 am Stück, ohne zu blättern. Die Lösungen stehen absichtlich hinten. Wer nach jeder Frage nachschaut, übt Lesen, nicht Prüfung.
  3. Bei Kombinationsfragen jede Aussage einzeln bewerten. Schreib neben jede der fünf Aussagen ein R oder ein F. Dann passt nur noch eine Kombination. Wer stattdessen die Kombinationen vergleicht, verheddert sich.
  4. Jedes „nicht“ unterstreichen, bevor du die Antworten liest. Ein Drittel der verlorenen Punkte sind überlesene Verneinungen.
  5. Danach die Lösungen lesen, auch bei den richtigen Antworten. Die Erklärung sagt dir, ob du es gewusst oder geraten hast. Und aus jeder falschen Aussage machst du eine Karteikarte: Frage vorn, richtiger Satz hinten.

Wie du dein Ergebnis liest

15 oder mehr: Das ist Prüfungsniveau in diesen Gebieten. Jetzt zählt die Breite, also 60 am Stück. 11 bis 14: Gutes Fundament, die Lücken sind einzeln benennbar, schau in den Lösungen, welche Themen fehlen. Unter 11: kein Grund zu erschrecken, das ist der Normalzustand am Anfang. Dafür gibt es den Lernplan für zwölf Monate, und der Bogen ist in drei Monaten ein guter Prüfstein, wo du dann stehst.

Und die Einordnung, die du dir merken solltest: 20 Fragen sind ein Drittel einer Prüfung. Sie sagen dir, wie sicher du in 20 Themen bist, nicht, ob du bestehst. Was zählt, sind 45 von 60, über alle Gebiete, an einem Vormittag. Wie schwer das wirklich ist und welche Themen am häufigsten drankommen, steht im Artikel Wie schwer ist die Heilpraktikerprüfung.

Wo die Fragen herkommen

Seit März 2025 dürfen die Fragenbögen nicht mehr aus der Prüfung mitgenommen werden. Die Fragen hier sind aus Gedächtnisprotokollen und älteren Bögen in eigenen Worten nachgebaut, so wie sie gestellt wurden. Der Wortlaut ist nicht der amtliche, die Inhalte, die Fallen und die Lösungen sind es. Alle Erklärungen sind gegen Lehrbuch und Gesetzestext geprüft. Zehn dieser 20 Fragen kannst du auch direkt hier im Browser anklicken, mit sofortiger Auflösung.

Wenn du mehr Bögen willst

Der beste Prüfstein ist eine komplette Prüfung: 60 Fragen, 120 Minuten, ein Vormittag. In der Community liegen alle Prüfungen seit 2005 als Bögen im selben Stil, einer je Termin. Wer einmal im Monat einen davon unter Zeit macht, weiß immer, wo er steht, und merkt vor allem, wann er anmeldereif ist.

Echte PrüfungsfrageFrage 1 aus dem PDF · Prüfung Oktober 2023

Welche Aussage trifft zu? Bei einem psychisch Kranken ist eine Voraussetzung zur Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus nach rechtlichen Bestimmungen des jeweiligen Bundeslandes:

  • A Fehlende Krankheitseinsicht
  • B Akute erhebliche Eigengefährdung
  • C Suchtmittelgebrauch
  • D Unheilbare körperliche Erkrankung
  • E Die Krankheitseinschätzung durch nächste Angehörige
Lösung anzeigen

Richtig ist B.

Voraussetzung für die zwangsweise Unterbringung nach den Landesgesetzen (PsychKG) ist eine akute erhebliche Eigengefährdung oder Fremdgefährdung. Fehlende Krankheitseinsicht allein genügt nicht, bloßer Suchtmittelgebrauch nicht, eine unheilbare körperliche Krankheit nicht, und die Einschätzung der Angehörigen entscheidet nicht. So sieht die erste Frage im PDF aus, die anderen 19 warten auf Papier.

Das musst du dir merken
  • Ausdrucken, 40 Minuten Wecker, alle 20 am Stück, Lösungen erst danach.
  • Aussagen einzeln mit R oder F bewerten, das „nicht“ unterstreichen.
  • 15 von 20 entspricht der Bestehensgrenze. Aus jeder falschen Aussage eine Karteikarte machen.
  • Der echte Prüfstein ist eine komplette Prüfung unter Zeit, einmal im Monat.

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